SPD Petersaurach lädt benachbarte Ortsvereine zum Austausch ein

22. Februar 2026

Der SPD-Ortsverein Petersaurach hat benachbarte und befreundete Ortsvereine zu einer gemeinsamen Veranstaltung eingeladen. Ziel des Abends war der politische Austausch über kommunale und landkreisweite Themen sowie die Vorstellung der Kandidierenden aus dem östlichen Landkreis Ansbach. Die Vorsitzende des Ortsvereins, Martina Großberger, begrüßte die zahlreichen Gäste und freute sich über das große Interesse. In ihrer Eröffnung betonte sie die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit innerhalb der Region. Als erster Redner sprach Christoph Schmoll, Bürgermeister von Neuendettelsau und Vorsitzender des Zweckverbandes Kernfranken. Er hob ausdrücklich die gute und konstruktive Zusammenarbeit der Kommunen im Zweckverband Kernfranken hervor. Gleichzeitig nahm er Stellung zur immer wieder diskutierten Dominanz des westlichen Landkreises Ansbach und warb für eine ausgewogene Berücksichtigung der Interessen des östlichen Kreisgebiets. Petra Hinkl, Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag Ansbach, widmete sich insbesondere dem Thema ANregiomed. Sie bekräftigte die klare Position der SPD zum Erhalt der drei Krankenhäuser im Landkreis. Zudem müsse die Notfallversorgung im Landkreis zuverlässig funktionieren. Besonders betroffen sei der östliche Landkreis durch die Schließung des Krankenhauses in Neuendettelsau sowie durch die strukturellen Veränderungen der Klinik in Schwabach. Auch das Förderzentrum St. Laurentius müsse bestehen bleiben; hier stehe der Landkreis mit in der Verantwortung. Matthias Seitz, Bürgermeister von Windsbach, ergänzte, dass im Bereich Kernfranken zahlreiche SPD-Bürgermeister Verantwortung in den Rathäusern tragen. Rund ein Viertel der Landkreisbevölkerung lebe in dieser Region. Er benannte zentrale Themen aus seiner Sicht: Der Landkreis müsse beim Förderzentrum St. Laurentius Verantwortung übernehmen. Zudem gebe es im Westen des Landkreises bessere Kreisstraßen, da der östliche Landkreis im Bauausschuss des Kreistages keine Mehrheit habe. Fördermittel flössen derzeit in den Umbau des Gymnasiums in Windsbach sowie der Realschule in Heilsbronn. Handlungsbedarf bestehe auch bei der Struktur der 58 Wertstoffhöfe im Landkreis. Weitere Themen waren die Kreisumlage sowie Zuschüsse für den Windsbacher Knabenchor. Als weiterer Redner stellte sich Dr. Bastian Wojek vor. In seiner Bewerbungsrede setzte er inhaltliche Schwerpunkte wie bei einem neu gedachten ÖPNV, der Stärkung der regionalen Wirtschaft – beispielhaft nannte er das Unternehmen Playmobil in Dietenhofen – sowie bei der Energiewende. Energie müsse ökologisch sinnvoll und zugleich wirtschaftlich tragfähig sein. Im Anschluss an die Redebeiträge stellten sich die Kandidierenden aus dem östlichen Landkreis persönlich vor; abwesende Bewerberinnen und Bewerber wurden durch die jeweiligen Ortsvorsitzenden vorgestellt. Die anwesenden Gäste nutzten die Gelegenheit für Fragen und zu Diskussionen. Dabei wurden unter anderem die Thematik „Interfranken“ sowie der politische Umgang mit der AfD angesprochen. Zum Abschluss bedankte sich Martina Großberger bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern des Ortsvereins sowie bei den Gästen für den gelungenen Abend und den offenen Austausch.

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