Der Vorstand der SPD Heilsbronn hatte zu einer Präsentation zum Thema „Nahwärme Heilsbronn“ eingeladen. Herr Scherb informierte über den aktuellen Stand der Planungen und erläuterte den bisherigen Weg von der ersten Idee bis zur möglichen Umsetzung eines Nahwärmeangebots in Heilsbronn. Dabei wurden die einzelnen Schritte vorgestellt – von der Bürgerbefragung über die Erstellung einer Machbarkeitsstudie bis hin zur Entwicklung eines konkreten Versorgungskonzepts. Im ersten Schritt ist ein Netzgebiet vorgesehen, das die Werkvolksiedlung, den Bereich Berghof, die östliche Innenstadt sowie das Gebiet zwischen Schönbühl und der Neuendettelsauer Straße umfasst. Das geplante Versorgungskonzept setzt bei der Wärmeerzeugung schwerpunktmäßig auf Biomasse. Ergänzt werden soll diese durch Wärmepumpen, die mit Solarstrom betrieben werden können. Ein großer eigener Pufferspeicher soll zusätzlich dazu beitragen, die Wärmeerzeugung und den Wärmebedarf effizient aufeinander abzustimmen. Nach derzeitigem Zeitplan soll im Herbst 2026 der Förderantrag eingereicht werden. Im Winter 2026/27 soll anschließend der Antrag auf Baugenehmigung folgen. Wenn die weiteren Schritte planmäßig verlaufen, könnte die Nahwärmeversorgung Ende 2028 beziehungsweise Anfang 2029 in Betrieb gehen. „Als SPD sehen wir in diesem Projekt eine mutige Innovation für Heilsbronn und ein wichtiges Angebot für eine klimafreundlichere Energieversorgung“, so die Einschätzung des SPD-Vorstands. Bei einer breiten Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger könne eine solche Nahwärmeversorgung langfristig eine vergleichsweise günstige und zukunftsfähige Form der Wärmeversorgung darstellen. Die SPD Heilsbronn begrüßt die bisherigen Planungen und sieht in der Nahwärme ein wichtiges Zukunftsprojekt für die Stadt. Entscheidend für den Erfolg wird neben der technischen und wirtschaftlichen Umsetzung auch die Beteiligung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger sein.